Nicht nur die vielen positiven Reaktionen auf den Aufstieg der HSG Nordhorn-Lingen in die erste Handballbundesliga oder die große Resonanz beim Pfingstlauf des SCU Emlichheim zeigen, dass die Grafschaft sportlich und sportbegeistert ist. „Sport nimmt aus meiner Sicht eine absolute Schlüsselrolle in dem gesellschaftlichen Gefüge der Grafschaft Bentheim ein“, so Fietzek, der ergänzt: „Wir müssen für gute Rahmenbedingungen sorgen, damit sich die soziale Kraft des Sportes zukünftig weiter entfalten kann.“ 

Vor wenigen Tagen haben sich Landratskandidat Uwe Fietzek und Finanzminister Reinhold Hilbers mit dem Vorstand des Kreissportbundes (KSB) getroffen, um sich detailliert über die aktuellen Herausforderungen der Grafschafter Sportlandschaft zu informieren und diese zu diskutieren. Direkt deutlich wurde das große Aufgabenspektrum, das der Kreisportbund bearbeitet. So kümmert sich der KSB zum Beispiel um Themen wie Integration, Ehrenamtsförderung, Fortbildung von Trainern/innen und er berät Sportvereine beim Stellen von Anträgen auf Zuschüsse bei Behörden oder anderen Akteuren.

„Die vielfältigen Aufgaben des KSB und der Sportvereine in der Grafschaft Bentheim entwickeln sich stetig weiter. Deshalb ist aus meiner Sicht eine Diskussion mit den Akteuren des Grafschafter Sports über eine Weiterentwicklung der Inhalte aber auch der finanziellen Höhe der langjährig umgesetzten Förderpraxis des Landkreises erforderlich, damit diese auch zukünftig zielgerichtet erfolgt“, erklärt Fietzek, eine auf den Landkreis zukommende Aufgabe, die er gerne als Landrat angehen möchte. Die langjährig unveränderten Richtlinien zur laufenden Sportförderung möchte er gemeinsam mit dem KSB und Vereinsvertretern aktualisieren und an die sich verändernden Anforderungen anpassen. Weitere Themen waren die Höhe des Kreiszuschusses an den KSB und die Förderung von Sanierungsmaßnahmen an den vorhandenen Grafschafter Sportanlagen. Eine Fortsetzung des Gesprächs zu diesen Themen wurde von Fietzek für den Herbst zugesagt. Die Grafschaft braucht attraktive und funktionierende Sportanlagen, damit sich die Vereine auf ihre „Kernkompetenz Sport“ konzentrieren können. Seitens des KSB wurde mit Blick auf die Förderung des Sportstättenbaus des Landes die Bitte an den Finanzminister herangetragen, bürokratische Hürden zu reduzieren. Dazu Bodo Werner vom KSB: „Insgesamt steigt durch die neuen Regelungen für die Zuwendungen der Verwaltungsaufwand für die ehrenamtlich tätigen Vereine erheblich“. Hilbers versprach dazu ein Gespräch mit seinem zuständigen Kabinettskollegen, Innenminister Pistorius.

Starke Sportvereine sieht Fietzek als ein wesentliches Element der von ihm angedachten Attraktivitätsoffensive Grafschaft Bentheim, denn Sportvereine bieten den Grafschafter Bürgerinnen und Bürgern ein hervorragendes Freizeitangebot und die Möglichkeit, sich in der Grafschaft zu verwurzeln und zu vernetzen. 

Gemeinsam. Grafschaft. Gestalten.

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