„Innovative Formen der Bürgerbeteiligung schaffen Akzeptanz und erhöhen die Qualität der Entscheidungen,“ beschreibt Uwe Fietzek seine Motivation. Fietzeks Verständnis von Beteiligung geht dabei deutlich über die gesetzlich normierten und verwaltungslastigen Beteiligungsformen, wie beispielsweise im Zusammenhang von Planfeststellungsverfahren, hinaus. 

Der Landkreis bietet schon heute unterschiedliche Formate der Bürgerbeteiligung an. Mehrere Gesundheitskonferenzen oder die Bildungskonferenz zeugen stellvertretend davon, wie die Kreisverwaltung bereits jetzt für Fachdiskurse sorgt, die in der Folge ihren Eingang in die politische Willensbildung gefunden haben und weiterhin finden sollen. „Der Einbezug von externem Fachwissen in die Arbeit der Kreisverwaltung ist ein wesentliches Element für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Landkreises im Sinne der ganzen Grafschaft“, erklärt Uwe Fietzek und ergänzt „ich will aber insbesondere auch den unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern durch zielgruppenorientierte Beteiligungsangebote fördern.“ Fietzek möchte dabei bekannte Formate neu beleben. „Selbstverständlich stehe ich für persönliche Termine zur Verfügung, aber eine Bürgersprechstunde mittels Livestream oder per Chat wäre aus meiner Sicht ein zeitgemäßes digitales sowie niedrigschwelliges Angebot, das sich an die vielen Nutzer sozialer Medien richten soll.“ 

Die Jugend fordert ein Mehr an Beteiligung ein. Das ist in der Grafschaft nicht zuletzt seit den Fridays for Future Demonstrationen oder der sehr gut besuchten Podiumsdiskussion des Kreisjugendrings zur Landratswahl offensichtlich. Das Potential der Jugend will Fietzek projektorientiert einbinden. „Die Jugendlichen nutzen öffentliche Einrichtungen wie Sporthallen oder Jugendhäuser und sollten deshalb ihre Anforderungen einbringen dürfen. Ich strebe beispielsweise beim Bau des Sportzentrums Neuenhaus die direkte Beteiligung Jugendlicher an.“ Aus Sicht des Landratskandidaten der von der CDU aufgestellt wurde, werden auf diese Weise nicht nur zusätzliche Erfahrungswerte die Umsetzung positiv beeinflussen. Fietzek ist sich sicher, „dass wir den jungen Menschen durch die unmittelbare Beteiligung gleichzeitig demokratische Grundprinzipen und den Ablauf kommunaler Prozesse vermitteln können. So können wir unter anderem auch das Interesse der Jugend an Kommunalpolitik fördern.“ 

Darüber hinaus möchte Fietzek auf die wachsende Gruppe der Senioren proaktiv zugehen. In nahezu allen Grafschafter Kommunen gibt es Seniorenbeiräte, die Belange von Senioren öffentlich vertreten. Der CDU-Landratskandidat möchte die Bildung eines Kreisseniorenbeirates diskutieren: „Wir müssen die städtischen und gemeindlichen Seniorenbeiräte vernetzen. Dadurch erhoffe ich mir weitere Impulse für die Ausrichtung des Landkreises  in Bezug auf die lebenserfahrenen Bürgerinnen und Bürger.“  

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